Rebozo-Massage


Mit Rebzoo-Massage können Sie Ihre Schwangerschaft noch ein bisschen mehr genießen. Südamerikanische Hebammen verwenden ein Stück Stoff, um schwangere und gebärende Frauen mit Massagen zu versorgen. Dieses Stück Stoff nennt sich Rebozo. Mit dem Rebozo findet eine mexikanische Tradition ihren Weg nach Europa. Zahlreiche Techniken helfen, sowohl die Schwangerschaft als auch die Geburt für Frauen angenehmer zu gestalten

Die Arbeit mit dem Rebozo kann man genießen.

Neben dem hohen Genusswert aber kann man das Rebozo auch nutzen, um bestimmte Situationen zielführend zu beeinflussen. So kann die Arbeit mit dem Rebozo beispielsweise beim sogenannten Manteada dabei helfen, die Kindslage im Bauch der Mutter zu verändern oder aber während der Geburt den Körper unterstützen, Kontraktionen an zu regen.

 

Nach der Schwangerschaft wird das Rebozo genutzt, um den Körper der Frau zu schließen. Durch dieses Ritual werden die Wöchnerinnen wieder mit frischer Energie versorgt

Über die Verwendung in der Schwangerschaft hinaus, kann ein Rebozo für alle Menschen im Alltag nützlich sein. Jung und alt können von der Arbeit mit dem Rebozo profitieren, Denn eigentlich gibt es keine Altersgrenze. Eigentlich kann man im frühen Babyalter beginnen und bis ins hohe Alter die Menschen mit einer Rebozomassage erfreuen.

 

Der Unterschied zwischen traditionellen Kulturen und unserer Kultur

In unserer Kultur erleben Frauen eine Schwangerschaft häufig als zusätzlich belastend. Neben Haushalt und dem ersten, zweiten oder vielleicht auch schon dritten Kind wartet der Beruf. Es läuft der ohnehin schon volle Alltag weiter und die Schwangerschaft wird so nebenbei erledigt. Außerdem arbeiten viele Frauen bis zur letzten Minute vor der Entbindung.

In Südamerika und bei anderen traditioneller lebenden Völkern dieser Erde sieht das vollkommen anders aus. Dort kümmern sich die Frauen um Haushalt und Kinder. Im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen bekommen schwangere Frauen von den Hebammen Rebozo Massagen.

 

Kann das Rebozo in unserer Kultur hilfreich sein?

Warum holen wir nicht ein Stück dieser mexikanischen Tradition in unser modernes Leben, und gewähren damit schwangeren Frauen eine wohltuende und entspannende Massage-Erfahrung? Die Schwangere kann zur Ruhe kommen und sich auf ihr Baby konzentrieren. Sie kann in ihren Körper hinein spüren, und so vielleicht auch das Gefühl der Freude spüren, über die Schwangerschaft und über den Genuss, ein Kind gebären zu dürfen.

 

Wem haben wir das Rebozo zu verdanken?

Das Rebozo erfreut sich zunehmend wachsender Beliebtheit, und das haben wir nicht zuletzt Thea von Tuyl und Mirjam de Keijzer, zu verdanken. Die beiden Holländerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Rebozo über die Grenzen Südamerikas hinaus bekannt zu machen, es in unsere Kultur zu integrieren. Mirjam habe ich schon kennengelernt. Sie ist sehr erfahren in der Arbeit mit dem Rebozo. Bei ihr durfte ich sowohl im Grundkurs als auch im Aufbaukurs auf eine humorvolle und herzerfrischende Art lernen, das Rebozo auf unterschiedlichste Weise einzusetzen.

 

Was ist nun eigentlich ein Rebozo?

Es handelt sich beim Rebozo um ein festes und zugleich elastisches Tuch aus Baumwolle, ca. 2,85 x 70 cm. Traditionell wird es handgewebt. Ein Rebozo ist eine Anschaffung für das Leben. Sie können es in manchen Babyfachgeschäften kaufen oder direkt bei Mirjam und Thea bestellen  unter www.rebozo.nl.

Natürlich können Sie auch ein passendes Stück Stoff säumen. Achten Sie  nur auf das richtige Material und darauf, dass die Säume nicht zu dick werden.

 

Und so arbeitet man mit dem Rebozo.

Das Rebozo kann offen oder gefaltet verwendet werden. Der Rebozo-Masseur, legt es glatt, ohne Falten, um die Frau, die entweder sitzt oder liegt, ergreift die beiden Enden, die jeweils um die Handgelenke gewickelt werden. So hat er genügend Halt um das Rebozo zu bewegen und stellt sicher, dass ihm das Tuch nicht aus der Hand rutscht. Der Masseur hält das Tuch immer mit einer leichten Spannung. Die Schwangere lehnt sich zurück und schmiegt sich in das Tuch hinein. Je nach dem Bedürfnis der Frau macht der Masseur nun kurze, rhythmische oder langsame und größere, fast wellenartige, Bewegungen.

Bei den meisten Übungen liegt die Frau auf dem Boden oder im Bett, sie kann aber auch stehen oder sitzen. Eine Massage auf einem Geburtsball ist ebenfalls möglich und wirkt besonders entspannend.